Warum Musiktheorie
Für alle die es interessiert wer ich bin, was ich bisher so gemacht habe, zur Zeit so anstelle und wie ich zum Klavierspielen gekommen bin:
Ich bin Baujahr 1966, geboren in Wiesbaden, verheiratet, eine Tochter (Baujahr 1998) und wohne derzeit in Hofheim am Taunus.
Die berufliche Seite:
Ich habe mein Abi gemacht (schon etwas her), dann Wirtschaftsingenieurwesen
(BWL und Maschinenbau mit Schwerpunkt Datenverarbeitung) an der FH
Gießen-Friedberg studiert. Anschließend an mein Studium bin ich in die
Anwendungsberatung "eingetaucht". Ich war als Berater für die
unterschiedlichen ERP (Enterprise Resource Planning) Systeme unterwegs,
sowohl als Angestellter wie auch als freiberuflicher Mitarbeiter.
1995 habe ich bei der Niederlassung eines amerikanischen ERP-Anbieters in
Deutschland als Trainingsmanager angefangen (die machen etwa das was SAP macht).
Dort habe ich den Trainingsbereich mehrere Jahre aufgebaut und war dann
verantwortlich für Training in EMEA (Europe, Middle East and Africa).
Immer noch bei der selben Firma habe ich dann die Verantwortung für den
gesamten Servicebereich in Central Europe geleitet. Ende 2000 habe ich die
Firma verlassen, war kurzfristig bei einer Firma für Supply Chain Management
oftware und arbeitete dann aus privaten Gründen halbtags im Bereich Marketing
für eine Beratungsfirma in Mainaschaff. Hier war ich verantwortlich für alle
Marketingaktivitäten sowie für deren Webseite. 2003 habe ich dann an einer privaten Musikschule
eine Ausbildung für Musik mit Kindern gemacht und arbeite seit 2004 als Musiklehrerin
für Kinder ab 2 Jahren und gebe seit letztem Herbst auch Klavierunterricht, hauptsächlich
für Kinder und erwachsene Anfänger. Musik mit Kindern macht sehr viel Freude.
Wie ich zum Klavierspielen gekommen bin:
Es war seit meiner Kindheit mein größter Wunsch Klavier zu spielen. Vor
einigen Jahren hat mir mein Mann ein Klavier geschenkt und nachdem ich nicht
mehr so viel im Job unterwegs bin, habe ich es geschafft mir einen
Klavierlehrer zu suchen, regelmäßig Unterricht zu nehmen und fleißig zu üben.
Nach dem Einstieg über einige "Pop-Stücke" habe ich die Leidenschaft zur
klassischen Musik entdeckt und hier zu Beginn primär zu Bach, in all seinen
Formen. Dann begann ich durch die Epochen zu wandern. Schumann hat wunderbare
Stücke für Anfänger geschrieben, ein bischen Mozart, wenig Beethoven (der liegt
mir nicht), Chopin und Mussorgski. Besonders angetan haben es mir die Nocturnes
von Chopin und die "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgski. Auch wenn ich
von letzterem derzeit nur die Promenade und ein Bild spielen kann. Aber man
muss sich ja auch noch etwas vornehmen können.
Letztendlich habe ich aus meinem Hobby meinen Beruf gemacht und das mit
immerhin erst mit Mitte 30.
Mein Fazit: Es ist nie zu spät sich seine Träume zu verwirklichen und aus seinem
Traum auch noch seinen Beruf zu machen.
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